Einleitung
Das Handbuch enthält umfassende Anweisungen zur Installation und Verwendung des SOLID CONTROL MCK 2000, eines Computersystems für Düngerstreuer. Das Verständnis des Handbuchs ist entscheidend für den ordnungsgemäßen Gebrauch und die Wartung.
Garantiebedingungen
Die Garantie deckt das System und Zubehör für ein Jahr ab Herstellungsdatum ab, ausgenommen Unfallschäden, unsachgemäße Verwendung, unbefugte Modifikationen und externe Beschädigungen. Reparaturen müssen in autorisierten Zentren durchgeführt werden.
Allgemeine Beschreibung
Das SOLID CONTROL MCK 2000 ist ein elektronisches Steuerungssystem für Zweischeiben-Zentrifugal-Düngerstreuer, das im automatischen oder manuellen Betrieb eingesetzt werden kann. Es zeigt Metriken wie Produktkonzentration, insgesamt ausgebrachtes Produkt, Fahrgeschwindigkeit des Traktors und Betriebsstunden auf einem LCD an.
Installationsanweisungen
Computerinstallation: Installieren Sie den Monitor in der Fahrerkabine mit einer Klemmhalterung.
Sensorinstallation: Befestigen Sie induktive Sensoren für Geschwindigkeits- und Zapfwellenerkennung und optional einen kapazitiven Sensor für den Produktfüllstand.
Aktuatorinstallation: Installieren Sie Aktuatoren zur Regulierung des Produktflusses, um eine Linearität zwischen Kolbenhub und Verteilung zu gewährleisten.
Programmierung und Betrieb
Das System unterstützt die Programmierung von Sprühdosen und Maschinenparametern, wobei sowohl automatische als auch manuelle Modi verfügbar sind. Beispiele zur Berechnung und Kalibrierung von Parametern werden bereitgestellt.
Wartung
Regelmäßige Wartung umfasst den Austausch von Schutzsicherungen und den Schutz von Steckverbindern. Außerordentliche Wartung sollte bei Bedarf durchgeführt werden.
Technische Daten
Technische Spezifikationen für das System und sein Zubehör, wie Sensoren und Aktuatoren, sind enthalten.
Aktuatorjustierung
Aktuatoren müssen während der Installation kalibriert werden. Passen Sie den Parameter 'Mot' an, wenn Kolben bei geöffneten Schlitzen zurückgezogen werden müssen.
Kalibrierungsverfahren
Die Kalibrierung beinhaltet das Einstellen der Aktuatoren in eine Mittelhubposition und das Durchführen einer Sequenz zur Überprüfung der Positionen, wobei eine ordnungsgemäße Kalibrierung bestätigt wird, wenn die Messwerte innerhalb der angegebenen Bereiche liegen.
Bedienfeldübersicht
Das Bedienfeld umfasst Bedienelemente und Anzeigen zur Steuerung des Arbeitszyklus und zur Anpassung der Einstellungen.
Tastaturfunktionen
Tasten ermöglichen das Umschalten von Modi, das Anpassen der Schlitzöffnungen und das Aktivieren von Funktionen wie 'Feldrand' für die Differentialverteilung.
LCD-Anzeige
Zeigt wichtige Informationen wie Zieldosen, insgesamt ausgebrachte Kilogramm, Förderrate, bearbeitete Fläche und Drehzahl an.
Rückansicht Komponenten
Enthält einen Summer für Alarme, Anschlüsse für die Verkabelung und optionale Druckeranschlüsse.
Zubehör
Zum Standardzubehör gehören Sensoren und Kabelbäume, mit optionalem Zubehör wie kapazitiven Sensoren und Drucker-Kits.
Programmierung
Umfasst das Einstellen von Sprühdosen, benutzerspezifischen Einstellungen und Maschinenparametern, einschließlich Produkttyp, Arbeitsbreite und Behälterkapazität.
Betrieb
Führt Benutzer durch die effektive Nutzung des Systems und stellt sicher, dass die Einstellungen für optimale Leistung korrekt sind.
Spezifikationen
Zeigt die gesamten Betriebsstunden, die Produktkonzentration in Kg/Ha an und verwendet 24 Anzeigebalken für Verteilungsverhältnisse. Ermöglicht die Programmierung von Kg/Ha und Produkttypen.
Betriebsmodi- Automatischer Modus: Echtzeitanpassung der Verteilungsraten, automatisches Schließen der Schlitze bei Zapfwellendrehzahl Null und 'Feldrand'-Funktion.
- Manueller Modus: Manuelle Verwaltung der Förderrate, ausgenommen automatische Funktionen wie 'Feldrand' und Zapfwellenalarme.
Programmierung und Kalibrierung- Parameter wie 'C' für Sensorimpulse und 'U' für Tankinhalte sind programmierbar.
- Die automatische Kalibrierung beinhaltet das Abfahren einer 100-Meter-Strecke zur Einstellung der Sensorimpulse.
- Die Selbstpositionierung gewährleistet eine genaue Verteilung durch Kalibrierung der Aktuatoren bei bestimmten Hubprozentsätzen.
Praktische Beispiele
Enthält Beispiele zur Berechnung des 'C'-Parameters und zur Einrichtung des Systems für verschiedene Produkttypen, wobei präzise Messungen und Kalibrierung hervorgehoben werden.
Sensorkontrollen
Verfahren zur Überprüfung der Funktion von Geschwindigkeits- und Zapfwellensensoren gewährleisten eine ordnungsgemäße Konnektivität und Funktionalität.
Fazit
Eine genaue Programmierung und Kalibrierung sind entscheidend für einen effizienten Betrieb, mit detaillierten Schritten zur Einrichtung und Überprüfung der Systemkomponenten.
Sensorfunktionsprüfung
Überprüfen Sie die Funktionalität des Zapfwellendrehzahlsensors, indem Sie ein Metallobjekt darüberführen. Stellen Sie für den Füllstandssensor sicher, dass der Computer eingeschaltet ist und setzen Sie den Parameter 'U' auf 0.
Wartung
Die normale Wartung umfasst die Reinigung mit mildem Reinigungsmittel. Außerordentliche Wartung sollte von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Ersetzen Sie Schutzsicherungen, indem Sie die Stromversorgung trennen und die Sicherung abkühlen lassen.
Betriebsanomalien
Häufige Probleme sind Stromunterbrechung, Sensorprobleme und Alarme aufgrund falscher Einstellungen. Abhilfemaßnahmen umfassen die Überprüfung der Verbindungen, die Neukalibrierung der Sensoren und die Anpassung der Parameter.
Technische Daten
Betrieb mit 10-16 VDC bei einem max. Strom von <1 A, IP 65 zertifiziert und widersteht Temperaturen von -20°C bis +70°C. Zubehör arbeitet mit 5-9 VDC und ist IP 67 zertifiziert.
Memorandum der programmierten Daten
Eine Tabelle ist zur Aufzeichnung von Computerdaten für eine einfachere Neuprogrammierung beim Maschinenwechsel vorgesehen.
Warnungen
Vermeiden Sie die Verwendung eines Hochdruckreinigers an der Ausrüstung. Entsorgen Sie das Produkt aufgrund des Zinn- und Bleigehalts in dafür vorgesehenen Einrichtungen.