Übersicht: Die Himalaya-Zeder, wissenschaftlich bekannt als Cedrus deodara, ist eine immergrüne Konifere, die für ihr unverwechselbares Wuchsbild bekannt ist. Sie weist horizontal ausladende Hauptäste mit hängenden Spitzen auf und wird oft breiter als hoch. Die weichen Nadelbüschel des Baumes sind blaugrün oder graublau und befinden sich hauptsächlich an Kurztrieben.
Spezifikationen: Die Nadeln gehören zu den längsten der Zedernarten und messen 4 bis 5 cm. Der
Baum produziert nach der Herbstblüte aufrechte Zapfen von bis zu 8 cm Länge. Sein natürlicher Lebensraum erstreckt sich vom westlichen Nepal bis zum östlichen Afghanistan, wo er in Höhenlagen zwischen 1.000 und 3.000 Metern gedeiht.
Anbau: Die Samenvermehrung kann das ganze Jahr über drinnen erfolgen. Um die Keimung zu fördern, sollten die Samen eine Woche lang gekühlt werden, bevor sie 1 cm tief in feuchten Kompost oder sandige Bonsaierde gepflanzt werden. Decken Sie den Behälter mit einer Klarsichtfolie ab, sorgen Sie für Belüftung und halten Sie eine warme, helle Umgebung bei etwa 20°C aufrecht. Die Keimung dauert vier bis zehn Wochen.
Standort und Pflege: Die Himalaya-Zeder gedeiht in voller Sonne und kommt am besten an einem Einzelstandort zur Geltung. Sie benötigt durchlässigen, gleichmäßig feuchten Boden und verträgt keine Staunässe. Im Winter ist sie frosthart bis -10°C. Kübelpflanzen sollten an hellen Standorten bei 10° bis 15°C gehalten werden, während Freilandpflanzen einen Wurzelschutz mit Reisig oder Laub benötigen. Der Baum kann sich nach strengen Wintern gut regenerieren.
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