Übersicht: Der Schwarze Spanische Runde Rettich, wissenschaftlich bekannt als Raphanus sativus, ist eine Winterrettichsorte, die sich durch große, dunkel gefärbte Knollen mit festem Fruchtfleisch und ausgezeichneter Lagerfähigkeit auszeichnet. Sein reicher Geschmack wird dem Senfsaatöl in seinem Speichergewebe zugeschrieben.
Spezifikationen: Der Rettich stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum und Asien. Die Ernte von Winterrettich dauert 13 bis 15 Wochen, verglichen mit 8 bis 10 Wochen bei Sommerrettichsorten. Eine frühe Ernte wird empfohlen, um zu vermeiden, dass der Rettich holzig wird.
Anbau: Frühlings- und Sommerrettich sollten von April bis Anfang August gesät werden, während Herbst- und Wintersorten am besten von Anfang Juli bis Ende August gesät werden. Der Vorkultur von Sommerrettich kann im Februar bei kühlen Bedingungen begonnen werden. Samen sollten 25 bis 30 cm auseinander und 2 bis 3 cm tief in mit Kompost ausgelegten Furchen gepflanzt werden. Die Keimung dauert je nach Bodentemperatur zwei bis drei Wochen.
Wachstumsbedingungen: Rettiche bevorzugen volle Sonne und eignen sich für den Mischkulturanbau mit Karotten, Tomaten und Bohnen. Regelmäßiges Gießen ist entscheidend, um Bitterkeit und Rissbildung der Knollen zu verhindern. Die Düngung sollte minimal sein, um Nitratansammlungen zu vermeiden. Ein Kulturschutznetz wird empfohlen, um vor Schädlingen wie Kohlfliegen und Erdflöhen zu schützen.
Pflege und Wartung: Eine gleichmäßige Bewässerung ist unerlässlich, und es sollte darauf geachtet werden, ungleichmäßiges Gießen zu vermeiden, um Rissbildung der Knollen vorzubeugen. Eine minimale Düngung wird empfohlen, da die Pflanze dazu neigt, Nitrate zu speichern. Schutz vor Schädlingen wird empfohlen.
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